Samstag, 9. Februar 2008

Ende einer Ära

Goodbye

Nun heißt es Abschied nehmen. Abschied von einem Blog, der immer wieder für Heiterkeit sorgte. Es war beinahe schon mehr als ein Blog. Es war eine Zuflucht. Auch ich habe unzählige Stunden meines Lebens diesem Blog geschenkt. Grund genug, ihm einen Eintrag zu widmen.

Aber wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang. Die neue Zuflucht steht schon bereit, erreichbar wie gehabt über meine tricky Linkliste. Also dann, leb wohl, Think Jeckel, welcome Think Jcelek!

Pizza meets Dali

Wirklich lange, lange Zeit habe ich mich gefragt, warum es das geniale Prinzip von Pizza-Hut, sprich Käse im Rand, nicht in Tiefkühlpizzen zu kaufen gibt. Ich bin ja wohl nicht der einzige, dem der Käserand mundet. Oder die Existenz Pizza-Huts hängt mehr von mir ab, als ich dachte.

Aber heute, beim Gang durch einen Supermarkt der Lebensmittel liebt, dann die Offenbarung: eine Pizza mit Käserand! Sogar zwei ganze Sorten zur Auswahl, Schinken oder Salami. Da ich Schwein lieber in Schinkenform esse, war die Wahl nicht sonderlich schwer.



Als es dann allerdings zum Backvorgang kam, unterlief mir ein schwerwiegender Fehler: da ich zwei Pizzen auf einen Rost gequetscht habe, lag meine ein wenig über dem Rand. Und mit der Zeit zog sich der Käse samt Rand nach unten. Das Resultat erinnert leicht an Dali's Beständigkeit der Erinnerung, bekannter als Zerrinnende Zeit. War aber lecker.

kleines Redesign

Dem ein oder anderen wird die neue Optik vielleicht schon aufgefallen sein. Ich wollt mal was neues, mal schaun ob ich das hier dann auch so belassen werde.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Bank 2.0

In Zeiten, als ich weniger beständig meiner Schulpflicht nachgegangen bin, hätte ich mir eine solche Bank gewünscht. Das Prinzip ist denkbar einfach, drum gibts auch nicht viel darüber zu schreiben: nach dem Regen einfach die trockene Seite der Bank nach oben kurbeln. Simpel, aber ich finds genial.

Auch toll um darauf schlafende Obdachlose zu ärgern.

Tussaud 2.0



Wer mal versucht hat, über einen längeren Zeitraum möglichst still zu stehen weiß, dass es nach einer gewissen Zeit recht anstrengend werden kann. Interessant zu beobachten, wenn das über 200 Menschen simultan an einem Bahnhof fünf Minuten lang machen.

Dienstag, 5. Februar 2008

i knew it!

Meine Freundin lacht mich gerne mal aus, wenn ich bei frustrierenden Spielen scheitere und mich darüber aufrege. Auch meine euphorischen Reaktionen, zum Beispiel beim Besiegen eines Bosses et cetera, stoßen bei ihr auf Unverständniss. Nun aber bekomme ich Unterstützung.

In meinem Faxgerät lag heut die neueste Studie der Stanford School of Medicine. Dort fand man in einer Studie heraus, dass Männer nachweislich mehr empfinden beim Spielen:


"The females 'got' the game, and they moved the wall in the direction you would expect," said Reiss, who is director of the Center for Interdisciplinary Brain Sciences Research. "They appeared motivated to succeed at the game. The males were just a lot more motivated to succeed."

Grob gesagt, wir steigern uns da mehr rein. Also Schatz, nicht wundern - ich kann einfach nicht anders. Danke Stanford.
 

Traumberufe

Japanisch müsste man können. Oder wenigstens fließend Englisch. Nintendo sucht in Japan nach Beta-Testern - der Traum einiger junger Menschen, einschließlich mir. Angeblich soll die Wii-Version von Mario Kart getestet werden.

Arbeitszeiten wären von Montag bis Freitag, immer von 10 bis 17 Uhr. Eine Stunde davon ist Frühstückspause, den Rest heißt es zocken, zocken, zocken. Das Anfangsgehalt liegt bei ¥900 (ungefähr 6 Euro) pro Stunde, Gehaltserhöhungen sind aber möglich. Hinzukommend ist man noch gegen alles versichert. Es gibt eine Probezeit von zwei Wochen, und wer übernommen wird, darf in den kommenden bis zu sechs Monaten (Achtung, Wortspiel:) spielerisch sein Geld verdienen.

Irgendwann zieh ich nach Japan. Kann so nicht weiter gehen.